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Neue APS-Funktionen in der Feinplanung

Industrie Informatik stellt neue APS-Funktionen (Advanced Planning and Scheduling) in der Feinplanung vor.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Planungstools ermöglichen es die neuen Features in cronetwork dem Kunden, auch anonyme Fertigungsaufträge beim Import aus dem ERP-System so miteinander zu verknüpfen, dass Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker automatisch zu Auftragsnetzen verknüpft werden.

Über entsprechend eingestellte Planungsstrategien erfolgt die gemeinsame Terminierung von Eigenfertigung und Zukaufteilen unter Einhaltung der Planungsziele über die Auftragsnetze. Dadurch können Ziele wie beispielsweise geringere Halbfabrikatsbestände dank höherer Planungssicherheit, die Belastung der Kapazitäten mit den richtigen Aufträgen oder die Senkung der gesamten Durchlaufzeit erreicht werden.

Die klassische Arbeitsweise einer Feinplanung basiert auf der Übernahme von Fertigungsaufträgen aus dem ERP-System und deren optimaler Verplanung auf die gegebenen Kapazitäten über FCS (Finite Capacity Scheduling).

Der Mehrwert zu Manufacturing Resources Planning-Funktionen (MRP) in ERP-Systemen liegt in der Terminierung gegen gegebene endliche Kapazität und in der Einsetzbarkeit als flexibles Planungs- und Steuerungsinstrument.
Die zeitlich richtige Abstimmung der einzelnen Aufträge ist grundsätzlich Aufgabe des ERP und würde auch funktionieren, wenn wir von statischen Gegebenheiten in der Produktion und immer korrekten Stammdaten ausgehen könnten. Problematisch ist dabei vor allem, dass Bauteile oft anonym produziert werden. Im ERP-System entstehen Fertigungsaufträge, die von den Bedarfsverursachern, also z.B. dem konkreten Kundenauftrag, entkoppelt sind. Verschiebt sich nun der Bauteil-Auftrag, ist der Termin des Endproduktes nicht mehr zu halten. Da aber die Aufträge datentechnisch nicht vernetzt sind, eben anonym sind, fällt das Problem gar nicht oder zu spät auf.

Die idente Problematik ergibt sich mit Zukaufteilen. Der wesentliche Unterschied besteht nur darin, dass kein Fertigungsauftrag, sondern eine Bestellposition im ERP-System vorhanden ist.

Durch die neue Funktionalität der Feinplanung profitiert der Anwender von einer transparenten und verschränkten Sicht auf Eigenfertigung und Zukaufteile unter Berücksichtigung von dispositiven und physischen Beständen und kann so allfällige Konflikte frühzeitig beheben.

 http://www.industrieinformatik.com

14.12.10 09:48

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